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Aufruf zur Mobilisierung der 35. Hennefer Rathauserstürmung

„Mir dun et för Hennef un d’r Fasteleer!“

An alle Jecken, Tollitäten, Karnevalsgesellschaften und -vereine
der Stadt Hennef (Sieg) und in der Umgebung!

Leev jecke Fründe des Hennefer Fasteleers,
Karneval in Hennef ist mehr als ein paar jecke Tage im Jahr. Karneval ist Ehrenamt, Gemeinschaft, Tradition und ganz viel Herzblut. Unzählige Henneferinnen und Hennefer engagieren sich das ganze Jahr über freiwillig für ihre Vereine, für ihre Stadt und für unser Fasteleer. Unter dem diesjährigen Motto„Mir dun et för Hennef un d’r Fasteleer“ wollen wir Jecken genau das in den Mittelpunkt stellen:
Wir tun es ehrenamtlich – für unsere Heimatstadt Hennef, für den Zusammenhalt in unserer Stadt und für den Erhalt unserer karnevalistischen Tradition.

Natürlich träumen auch die Politik und die Stadtverwaltung in Hennef von einer guten Zukunft für unsere Stadt. Träume sind wichtig, aber sie brauchen ein festes Fundament in der Realität. Und diese Realität wird in Hennef ganz maßgeblich durch das Ehrenamt getragen, durch Vereine, Brauchtumspflege, Engagement und den unermüdlichen Einsatz vieler Jecken.

Mit unserer traditionellen Rathauserstürmung wollen wir daher die Träumer, Bleistiftspitzer und die Radiergummilutscher in Politik und Stadtverwaltung nicht angreifen, sondern wachrütteln, erinnern und verbinden. Wir wollen zeigen, wie wichtig das Ehrenamt für das Leben in unserer Stadt ist und dass Entscheidungen immer auch die Menschen im Blick behalten sollten, die Hennef mit Leben füllen. Darum holen wir Jecken uns das Rathaus zurück und regieren im Ehrenamt in der 5. Jahreszeit bis Aschermittwoch die Stadt!

Doröm roffe mir all, die jeck im Jemööt un raderdoll im Kopp sinn,
stoht met uns opp zor 35. Hennefer Rathauserstürmung!

Samstag, 07. Februar 2026

Alle Hennefer Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mit Spaß an der Freud dem närrischen Schauspiel ab 11:11 Uhr vor dem Rathaus beizuwohnen, das Ehrenamt hochleben zu lassen und unsere karnevalistische Tradition lautstark zu unterstützen.

Für kräftigende Verpflegung und schäumende Getränke ist in der Feldküche am Rand des Geschehens selbstverständlich gesorgt!

Die sitzen da im Rathaus wohl tagsüber Ihren Allerwertesten auf dem leidensgerechten Bürostuhl platt und entschweben in wilden Träumen in ferne Länder. Dahin, wo Milch und Honig fließt, mit Bäumen, die sich täglich neu begrünen, mit blühenden Wiesen und blauen Himmeln und Kassen, die sich ganz von selber füllen.

Wichtige Hinweise für die teilnehmenden Vereine
Meldung der teilnehmenden Karnevalisten und Ansprechpartner von 10:30 Uhr bis 10:55 Uhr auf der Bühne vor dem Rathaus,
beim Stadtsoldat „Quäldich“ (1. Vorsitzender), oder „Balu“ (Baas) der 1. Hennefer Stadtsoldaten vun 1983 e.V.
Danach Aufstellung vor der ehemaligen Post/Ecke Sparkasse.

Gemeinsam ziehen wir als närrische Streitmacht der Hennefer Mädche und Jonge über den Marktplatz, vorbei an der Buchhandlung und über die Frankfurter Straße zurück zum Rathaus, um mit Gesang, Tanz und Frohsinn symbolisch die Macht von Politik und Verwaltung zu übernehmen, ganz im Zeichen von Brauchtum, Ehrenamt und Lebensfreude.

Wir freuen uns auf eine fröhliche, friedliche und lautstarke 35. Hennefer Rathauserstürmung unter hoffentlich blauem Himmel.

Mit karnevalistischen Grüßen und dreimol Soldaten der Stadt‽ Zack! Zack! Zack! Zack!

Peter Lindlar
Stadtsoldat „Balu“
Baas der 1. Hennefer Stadtsoldaten vun 1983 e.V.


Verdienstorden RSE in Gold für unser Spetzebötzje

Bund Deutscher Karneval e.V.

Hans-Peter Lütz hatte die Ehre bei dem Regimentsappell der 1. Hennefer Stadtsoldaten dem „Spetzebötzje“ Klaus Dieter Scholz für sein langjähriges Engagement den Verdienstorden des Regionalverbandes RSE in Gold zu verleihen.

Der heute 78 Jähriger ist seit 37 Jahren Mitglied, hat 27 Jahre als erstes Tanzmariechen die KG angeführt und ist seit 15 Jahren der Trainer und Betreuer der Stadtsoldatenpänz.

Quelle: rse-bdk.de
Foto: Alfred Heimermann


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Der neue Sessionsorden 2025/26

Sessions-Pin 2025/26

„Mir dun et för Hennef un dr Fasteleer“

Wenn man bei den 1. Hennefer Stadtsoldaten vun 1983 e.V. in diesem Jahr auf den neuen Sessionsorden schaut, merkt man schnell: Hier steckt Zukunft drin!

Ganz im Sinne des Kölner Mottos „Mir dun et för Kölle“ heißt es bei uns natürlich: „Mir dun et för Hennef – un dr Fasteleer!“ Und weil wir nicht nur feiern, sondern auch danken wollen, steht unser Orden dieses Jahr ganz im Zeichen des Ehrenamts.

Denn ohne die vielen Menschen, die sich Tag für Tag engagieren – ob in der Feuerwehr, beim Rettungsdienst, im Sportverein, im Theater oder eben bei uns im Karneval – würde in Hennef so manches stillstehen. Unser Orden ist daher eine kleine, aber glänzende Hommage an alle, die ihre Freizeit opfern, damit das Vereinsleben weiterlebt.

Gestaltet ist der Orden wie ein Blick in die Zukunft – oder besser gesagt: ins Jahr 2026.

Im Hintergrund erkennt man das berühmte Star-Trek-Zeichen, dazu fliegt – wie könnte es anders sein – die „Ehrenpreis“ durchs All. (Früher hieß sie mal „Enterprise“, aber wir haben sie kurzerhand befördert.) Ihr Auftrag lautet, frei nach dem bekannten Spruch:

„To boldly go where no volunteer has gone before!“
oder auf Henneferisch:
„Mir dun, wo noch keiner jet jedun hät!“

Im Zentrum des Ordens steht das Hennefer Rathaus, leicht futuristisch gestaltet – schließlich muss auch die Verwaltung irgendwann mit der Zeit gehen. Rechts unten sieht man drei unserer Stadtsoldaten, die sich mutig auf den Weg machen – hinein in ein leuchtendes Zukunftstor, das sich sogar drehen lässt! Wer genau hinschaut, sieht: Auf der anderen Seite kommen sie wieder heraus – verwandelt, als Ehrenamts-Stadtsoldaten. Einer trägt Sportkleidung, einer Feuerwehrhelm, einer Sanitäterjacke. Damit zeigen wir: Egal ob im Sport, im Rettungswesen oder auf der Bühne – das Herz schlägt fürs Ehrenamt!

Die Zahl 25/26 schmückt den Orden von rechts nach links, passend zur Marschrichtung der Soldaten – und erinnert an unsere aktuelle Session.

Und ja, man muss es zugeben: der Orden ist dieses Mal ein bisschen größer geraten. Ursprünglich war das gar nicht so geplant – aber irgendwie hat sich das mit der Höhe und der Breite verselbstständigt. Vielleicht lag’s am Zukunftsthema – da denkt man ja automatisch in großen Dimensionen. Oder wie einer aus der Truppe meinte:

„Wenn schon Zukunft, dann mit ordentlich Fläche – Platz braucht schließlich jedes Ehrenamt!“

So oder so: Der Orden fällt auf – und das darf er auch! Denn er steht für Menschen, die nicht klein denken, sondern groß handeln.

Und weil auch der Karneval selbst ein großes Stück Ehrenamt ist, darf dieser Orden mit Stolz getragen werden – von allen, die nicht nur Spaß an der Freud haben, sondern auch etwas für andere tun.

Denn wie man bei uns so schön sagt:

„Ehrenamt – dat is wie Fastelovend: ohne Leidenschaft jeht nix!“

Euer Max „Basaltbröckche“ Heller

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